Zurück zur Uni! mgm in der experten.werkstatt der solutions.hamburg

Die experten.werkstatt der solutions.hamburg bot Anlass zum fachlichen Austausch unter Softwareexperten. mgm war am 6. September im Rahmen des Developer Days vor Ort und hat den Thementrack „Enterprise Framework auf React“ gestaltet. Ein Nachbericht. Vom 6. bis zum 8. September 2017 bevölkerten nicht nur Studenten und Lehrkräfte den Mediencampus der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Dazu gesellten sich etliche neugierige ältere Semester mit grünen Badges und Armbändern, die durch die Gänge liefen und lila Pfeilen auf dem roten Linoleumboden folgten. Auslöser dafür war die experten.werkstatt der solutions.hamburg, Deutschlands größtem Digitalisierungskongress. Hier erhielten erfahrene Softwareentwickler und -architekten die Möglichkeit, noch einmal die Bänke in Hörsälen und Seminarräumen zu drücken und ihre Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen. Framework-Begeisterung, Aliens und Picasso Den Auftakt des Tracks „Enterprise Framework auf React“ am 6. September machte Hamarz Mehmanesh, CEO von mgm, der sehr anschaulich den Kontext und die Motivation erklärte, die bei mgm zu der Entwicklung des modellgetriebenen Frameworks A12 geführt hatte. Ausschlaggebend waren Aufwände, die bei Enterprise-Anwendungen entstehen und durch die auf dem Markt verfügbaren Frameworks nicht reduziert werden konnten. Und das trotz aller Begeisterung, mit der Softwareentwickler immer wieder neue Frameworks evaluieren und mit kleinen Anwendungen testen. Aus einer überschaubaren Anwendung, die anfangs Formulare mit 300 Feldern beinhaltete, wurde eine erwachsene Anwendung mit 40.000 Feldern und Millionen Validierungsregeln. Beispiel ELSTER Online: Aus einer überschaubaren Anwendung, die anfangs Formulare mit 300 Feldern beinhaltete, wurde eine erwachsene Anwendung mit 40.000 Feldern und Millionen Validierungsregeln. Um den hohen Aufwand fachlicher Änderungen handhabbar zu machen, entstand die Idee, die fachlichen Inhalte in Modelle auszulagern. Mit speziellen Editoren erhalten Business Experten bzw. Experten aus dem Fachbereich die...

„Die Kernidee des Frameworks ist die Trennung der Fachlichkeit von der Technik“

„6 Lektionen aus 5 Jahren Framework-Entwicklung“ – unter diesem Motto teilen die Experten von mgm ihre Erfahrungen im Thementrack „Enterprise Framework auf React“ in der experten.werkstatt der solutions.hamburg. Aber um was für ein Framework geht es überhaupt? Wir haben mit Projektleiter Ansgar Weiss über die Hintergründe gesprochen. Redaktion: Ansgar, welchen Zweck erfüllt das Framework auf Basis von React, das mgm derzeit entwickelt? Ansgar Weiss: Das Framework nennt sich A12 und hat das Ziel, die Entwicklung von webbasierten Geschäftsanwendungen zu erleichtern und zu beschleunigen. Hierfür stellen wir der Entwicklung robuste, skalierbare und sichere Komponenten zur Verfügung. Außerdem bietet A12 eine Reihe von Modellierungswerkzeugen für den Fachbereich. Die Kernidee des Frameworks ist die Trennung der Fachlichkeit von der Technik. Analysten und Fachexperten sollen in die Lage versetzt werden, bestimmte Aspekte der Anwendung eigenständig über Modelle zu definieren. Redaktion: Was war der ursprüngliche Auslöser für die Entwicklung? Ansgar Weiss: Die Kernidee des Frameworks geht auf unsere Erfahrungen in der Entwicklung von E-Government-Anwendungen zurück. Konkreter Auslöser waren die Anforderungen rund um Steuererklärungsprozesse. Hier gibt es jede Menge komplexe und umfangreiche Formulare. Eine Unmenge an Fachlichkeit muss ausgedrückt und gepflegt werden. Gleichzeitig gibt es verschiedene technische Kontexte – zum Beispiel unterschiedliche Betriebssysteme, Laufzeitkontexte und Oberflächentechnologien. Um der technischen Komplexität und der fachlichen Masse Herr zu werden, ist die Idee der Modellierung aufgekommen. Redaktion: Welche Vorteile entstehen durch den modellgetriebenen Ansatz? Technologien kommen und gehen, aber die Modelle leben weiter. Ansgar Weiss: Der Clou des Modellierungsansatzes ist, dass fachliche Inhalte in Modellen erfasst werden und damit losgelöst von der technischen Einbindung in die Anwendung sind. Nehmen wir zum Beispiel das Thema Formulare: Der Fachbereich ist...

„React in großem Stil“

In der experten.werkstatt der solutions.hamburg teilen Baschir Jaghoori und Martin Backschat ihre Erfahrungen mit der Entwicklung eines React-basierten Frameworks. Wir haben vorab mit den Software-Architekten gesprochen. Redaktion: Baschir und Martin, Ihr entwickelt bei mgm ein Framework auf Basis von React. Was für ein Framework ist das? Und was sind Eure Rollen in dem Projekt? Martin: Unsere Vision ist es, eine Art Baukasten für Geschäftsanwendungen zu entwickeln. Und zwar modellbasiert in Bereichen wie etwa Formulare inklusive Validierungen und Berechnungen, Listen mit Suchfiltern und Facettierungsmöglichkeiten, und auch für Use-Cases und Layouts für Anwendungen. Das Projekt nennt sich A12. Viele Bausteine haben wir schon client- und serverseitig: zum Beispiel Widgets, Engines zur Interpretation von Modellen zur Laufzeit, Validierungskomponenten, Benutzerverwaltung und Security. Meine Aufgabe ist es aktuell, die Bauteile auf Anwendungsebene zusammenzubringen. Baschir: Als Architekt für die clientseitige Entwicklung bin ich für alles verantwortlich, was rund um Typescript im Browser läuft. Dazu gehören vor allem auch unsere Engines, die mit Modellen operieren. Die Modelle definieren Teile der Anwendung. Mit React können wir den Laufzeitzustand einfach und stabil in HTML umwandeln. Redaktion: Wie kam es zu dem Einsatz von React? Baschir: Ausgangspunkt war eine XForms-Engine, die wir in Kundenprojekten für Formulare genutzt hatten. Die Engine war in Java geschrieben und wurde mit GWT nach JavaScript übersetzt. Wir wollten die Engine auf Basis nativer JavaScript-Technologie in die nächste Generation bringen. Genau zu dieser Zeit kam React auf den Markt, was für uns ein großer Glücksfall war. Es passt hervorragend mit unserem modellbasierten Ansatz zusammen. Martin: Ausgehend von der Engine für Formulare haben wir uns gefragt: Welche Bereiche der Anwendung finden wir in ähnlicher Form in...

Spannende Projekte

Enterprise-Software in interkulturellen und standortübergreifend zusammenarbeitenden Teams bauen. Dabei arbeiten wir mit folgenden Technologien: Java, JEE, Spring, hadoop, hybris, GWT, AngularJS und vielen mehr.

Aussicht Speicherstadt HH

Mehr als 700 Kolleginnen und Kollegen. Fast alle Mitarbeiter sind Entwickler, die genau Deine Sprache sprechen. Bei uns gilt die Duz-Kultur ohne starre Hierarchien.

Softwarelösungen

z. B. mgm A12 (Architektur und Tools zur modellgetriebenen Softwareentwicklung) und mgm Cosmo (Versicherungslösung)

Weiterentwicklung

Wir möchten, dass Du die Möglichkeit hast, Dich bei uns weiterzuentwickeln. Sowohl im Projekt als auch mit unseren internen Trainingsangeboten. Daher finden regelmäßige Mitarbeitergespräche mit Blick auf Deine individuellen Entwicklungsmöglichkeiten statt. 

Flexible Arbeitsmodelle

Flexible Arbeitszeiten (5 Stunden Kernarbeitszeit), Home Office-Option und im Fall der Fälle bezahlte Überstunden

Dein Wohlbefinden!

Wir achten auf Dein Wohlbefinden und sorgen täglich für einen kostenfreien Wasser, Saft, Kaffee und Tee-Vorrat. Mit ergonomischen Arbeitsplätzen, Obstkörben und Schokolade fördern wir zudem Deinen Wohlfühlfaktor. Schon an Deinem ersten Tag lernst Du die tolle Atmosphäre bei mgm kennen, denn wir laden Dich zu einem Einführungstag in unser Headquarter nach München ein, um Dir einen ersten Überblick und Einblick zu geben. Zudem wirst Du beim mgm hello world die Geschäftsleitung sowie andere neue Kollegen bei einem Offsite-Event kennenlernen können. Bei regelmäßigen Events wie Sommerfesten, Weihnachtsfeiern oder Team-Abenden, kannst Du mit Deinen Kollegen auch nach Feierabend in Kontakt kommen und Dich schnell im neuen Team einfinden und die persönliche Wertschätzung leben. Schau Dir unsere Mitarbeiter-Videos an oder informier Dich hier.

An Deinem ersten Arbeitstag laden wir Dich in unseren Hauptsitz nach München ein. Dort bekommst Du an einem Einführungstag, gemeinsam mit anderen neuen Kolleginnen und Kollegen, alle wochtigen Infos mitgeteilt, die Du für Deinen Start wissen musst. Sprich - wie buche ich meine Stunden, was mache ich, wenn ich krank bin oder wie beantrage ich meinen Urlaub.

Unternehmenskultur

Mehr als 500 Kolleginnen und Kollegen. Fast alle Mitarbeiter sind Entwickler, die genau Deine Sprache sprechen. Bei uns gilt die Duz-Kultur ohne starre Hierarchien.

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